Demonstration 17.10: Overcoming Borders!

Plakat
Call for demonstration on the 17th of October at 2 p.m. at the Europaplatz (opposite of the train station) in Passau:

Overcoming Borders!

Yes to Freedom of Movement and Solidarity!

No to Racist Hate Speech and Violence against Refugees!

– Combat the underlying causes for having to flee. No arms exports into regions of crisis!

– Create safe travel channels!

– No walls in the minds- tolerance instead!

– No barbed wire in and around Europe!

– Create opportunities and structures for Refugees in Germany!

– Understand migration as an opportunity!

Aufruf zur Demonstration am 17.10. um 14 Uhr am Europaplatz (gegenüber vom Bahnhof) in Passau:

Grenzen überwinden!
Ja zu Bewegungsfreiheit und Solidarität!
Nein zu rassistischer Hetze und rechter Gewalt!

– Fluchtursachen bekämpfen. Keine Waffenexporte in Krisenregionen- auch nicht auf Umwegen!

– Sichere Fluchtwege schaffen!

– Keine Mauern in den Köpfen!

– Kein Stacheldraht in und um Europa!

– Perspektiven und Strukturen für Geflüchtete in Deutschland
schaffen!

– Migration als Chance verstehen!

DER AUFRUF ZUR DEMO WIRD UNTERSTÜTZT VON

THIS CALL FOR DEMONSTRATION IS SUPPORTED BY

NoBorder Passau • Grüne Hochschulgruppe • DIE LINKE. Passau • Ökumenischer Unterstützer*innenkreis Asyl Passau • RTGR Passau & RTGR Landshut • Bündnis 90 / Die Grünen Passau • Linksjugend (solid) Passau • Jusos Niederbayern & Passau • Refugees Welcome Passau • Christliche Arbeiterjugend • Rechtshilfegrupe Passau • Die Falken Passau • Der Woid Ist Bunt • ESG • Unicef Ehrenamtliche Gruppe Passau • Frauencafé Passau • IG Metall • Amnesty International Hochschulgruppe Passau • Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V. • Verdi.Passau

 

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Grenzen Töten! Mahnwache am 31.8.

Hier nachträglich unsere Pressemitteilung vom Montag, 31.8. zur Mahnwache:
„Grenzen töten“

Mahnwache gedenkt der 71 Geflüchteten und prangert die europäische Grenzpolitik an

Heute, am 31.8.2015 versammelten sicham Mittag rund 50 Personen auf dem Ludwigsplatz in der Passauer Fußgängerzone zu einer Mahnwache um der am letzten Donnerstag 71 gestorbenen Geflüchteten zu gedenken. Die 71 Menschen waren auf ihrem Weg durch Österreich in einem LKW erstickt. Darunter befanden sich auch vier Kinder. Die Mahnwache gedachte den Toten und allen weiteren Opfern der europäischen Grenzpolitik, die an den Grenzen außerhalb und innerhalb der EU auf der Flucht in den vergangenen Jahren gestorben sind. Als Schuldige wurde in den Flyern, die von den Teilnehmer*innen verteilt wurden, vor allem die europäischen Politiker*innen genannt, die keine legalen Fluchtmöglichkeiten schaffen. Durch erhöhte Kontrollen und die Illegalisierung der Flucht seien die Menschen auf Schleper*innen, angewiesen, die ihnen die Weiterreise ermöglichen. Statt an die Geflüchteten zu denken, werde nun mit weiteren Kontrollen und Abschottungen die Flucht noch gefährlicher gemacht. „Wenn die Politiker*innen endlich ernst machen wollen in ihrer Rhetorik gegen Schlepper*innen sollten sie legale Fluchtwege schaffen“, heißt es in dem Statement der Mahnwache. Deutsche Politiker*innen sollten endlichen ihre Verantwortung erkennen und die Grenzen öffnen.

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Filmvorführung: Nacht, Grenze, Morgen – 26.5.

Filmvorführung von NoBorder „Nacht, Grenze, Morgen“ von Tuna Kaptan und Felicitas Sonvilla Anschließend Diskussion Kulturcafete Uni Passau [Innstraße 40], 26.5.2015, 20h

„Zwei junge Männer, der eine Syrer, der andere Palästinenser, schleusen Flüchtlinge auf europäischen Boden. Während die Grenze zur Türkei noch löchrig ist, rüsten die Griechen auf, mit deutscher Unterstützung. Wärmebilder, Zäune, Patrouillen. Warten im Hotel. Warten auf die Nacht. Die Jungs packen, brechen auf. Manchmal schaffen sie es, mal auch nicht. Die Miete war letzte Woche fällig.“ Mehr Infos

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Film + Gespräch: „Das Golddorf – Flüchtlinge im Heimatidyll“

Am Montag, den 18.05, zeigt das Scharfrichterkino in Kooperation mit NoBorder Passau den Film „Das Golddorf – Flüchtlinge im Heimatidyll“. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Ehrenamtlichen aus der Passauer Region statt, die von der hiesigen Lage berichten.

Der Film berichtet von Geflüchteten, die in eine neu-errichtete Gemeinschaftsunterkunft im Chiemgau ziehen. Unterschiedliche Konzepte von Heimat treffen aufeinander:

„„Hier gibt es sehr gute Luft und schöne Landschaft“ lobt Fishatsyon aus Eritrea den idyllischen Ort Bergen im Chiemgau. Er ist einer von 40 Asylbewerbern, die im Gasthaus gegenüber der Dorfkirche untergebracht wurden. Auch Abdul Ghafar, sein afghanischer Schicksalsgefährte, findet Worte des Lobes ob der Trachtenjugend, die die Traditionen der Ältereren pflegen, statt wie sonst überall auf der Welt modern sein zu wollen. Mit ethnologischem Blick auf das exotische Bayern erforscht die Filmemacherin, was passiert, wenn unterschiedliche Konzepte von Heimat aufeinandertreffen. Und auf einmal kommt Bewegung in den Ort. Ein humorvoller Heimatfilm mit Tiefgang. „

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Filmreihe: Can’t be silent

Diese Woche im Scharfrichterkino:

 

Die genauen Spielzeiten und Infos zu den weiteren Filmen finden sich hier, die allgemeine Info zur Reihe gibt dort.

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Filmreihe zum Thema Asyl im Scharfrichterkino

Das Scharfrichterkino hat in den nächsten 5 Wochen 5 Filme zum Thema Asyl im Programm, welche gemeinsam mit NoBorder ausgewählt wurden!

Diese Woche geht es los mit „Weil ich schöner bin“:

„Auf den ersten Blick ist Charo ein ganz normaler Teenager. Die 13-Jährige geht zur Schule, hat ihre Clique, ihre beste Freundin Laura und einen Schwarm. Was jedoch niemand wissen darf: Charo ist illegal in Deutschland. Sie hat keine Papiere und schlägt sich deshalb mit ihrer Mutter – mehr schlecht als recht – durch. Als die jedoch von der Polizei festgenommen wird und mit ihrer Tochter nach Kolumbien zurück will, muss Charo sich entscheiden. Entweder sie geht mit in ein Land, das sie kaum kennt, oder sie kämpft für ihre Zukunft…“

Die genauen Spielzeiten und Infos zu den weiteren Filmen finden sich hier, die allgemeine Info zur Reihe gibt dort.

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Get Active!

englisch/deutsch
*Please spread in your networks*
We are looking for new people who want to get active with our group!
We are a support structure for refugees/ Non-Citizens – a mixed group out of refugees and non-refugees. We support refugee struggles in and out of Passau and individuals in their asylum procedure.
We want to invite especially non-students to participate in our group, although students are still welcome of course:)!
We meet every Thursday from 5 to 7 p.m. on at freiraum passau [Innstraße 18-20]. Just come to one of our next meetings!

*Bitte in Euren Netzwerken weiterverbreiten*
Wir suchen neue Leute, die mit uns aktiv werden wollen!
Wir sind eine Unterstützungsstruktur für Geflüchtete/ Non-Citzens – eine Gruppe bestehend aus Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten. Wir unterstützen Geflüchtetenproteste in und außerhalb Passaus und Individuen in ihrem Asylverfahren.
Wir wollen insbesondere Nicht-Studis dazu einladen, bei uns mitzumachen, aber Studis sind natürlich weiterhin willkommen:)!
Wir treffen uns jeden Donnerstag von 5 bis 7 Uhr im frei*raum [Innstraße 18-20]. Einfach bei einem unserer nächsten Treffen vorbei schauen!

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Spendenaufruf: Unsere Arbeit braucht Eure Unterstützung

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Unterstützende und Interessierte,
zunächst einmal danke, dass ihr euch für unsere Arbeit interessiert und uns unterstützt! Die Situation von Geflüchteten ist in der Gesellschaft momentan sehr präsent und auch hier in Passau gibt es viel zu tun. Wir von NoBorder betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Situation von Geflüchteten aufzuklären, organisieren Info-Veranstaltungen und Gesprächsrunden und unterstützen Geflüchtete in ihren politischen Protesten, sowie in den oft komplizierten Asylverfahren und in persönlichen Fragen. Wir sind eine gemischte Gruppe aus Non-Citizens und Citizens, die sich als unabhängige politische Initiative zusammengefunden haben. [1]
>>Hier ein kleiner Überblick über die Aktionen, die allein in den letzten 3 Monaten stattfanden:
Im Oktober haben wir in Kooperation mit dem Aktion-Hoffnung Secondhandshop Passau ein Erzählcafé veranstaltet, bei dem fünf Geflüchtete über ihre Flucht und ihr Leben hier berichtet haben. Zwei Wochen später hat die Rechtsanwältin Petra Haubner, die sich auf Asylrecht spezialisiert hat, in der NK-Cafete in der Uni über das Asylverfahren berichtet. Anfang November haben wir eine Kundgebung und Demonstration gegen die Abschiebung zweier afghanischer Non-Citizen in ihr Herkunftsland ins Leben gerufen. Außerdem haben wir in der Uni einen Film mit anschließender Diskussion über den selbstorganisierten Protest auf dem Rindermarkt in München gezeigt. Bei all diesen Aktionen war der Andrang überaus groß, worüber wir uns sehr gefreut haben. Offensichtlich gibt es viele Passauer*innen und Student*innen, die an diesem Thema interessiert sind und auch bereit sind, die Geflüchteten und NoBorder zu unterstützen. Das ist auch daran erkennbar, dass die NoBorder-Gruppe in den letzten Wochen einen großen Zuwachs an Mitgliedern erlebt hat und wir so mit noch mehr Händen an den anstehenden Projekten arbeiten können. Daher war es uns die letzten Monate möglich, mindestens einmal die Woche Geflüchtete auch in abgelegenen Lagern zu besuchen und Informationsmaterial zu verteilen. Zudem organisierten wir z.B. lokale Vernetzungstreffen zum Thema Asyl und haben die Initiative zum Frauencafé ergriffen, das nun wöchentlich stattfindet.
Die nächsten Veranstaltungen sind schon geplant, z.B. findet am 16.12. erneut ein Erzählcafé im Second Hand Shop statt. Um solche Aktionen weiterhin durchführen und um Geflüchtete in Einzelfällen unterstützen zu können, brauchen wir natürlich auch finanzielle Mittel für Flyer, Zugfahrten, Malutensilien (Anfang Januar ist ein Kreativworkshop für die Jüngeren geplant) usw. Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns durch eine kleine Spende unterstützt.  Schon fünf Euro sind zum Beispiel 150 Flyer für die nächste Aktion oder 8 Informationsbroschüren für Geflüchtete 🙂
Also freuen wir uns sehr über eine Spende auf das untenstehende Konto! Besonders freuen wir uns natürlich über regelmäßige Beiträge, doch auch einmalige und kleine Spenden helfen weiter!
Kontoinhaber: ZAKK e.V. – Kontonr: 240 298 596 – BLZ: 740 500 00
Verwendungszweck (unbedingt angeben): NoBorder[2]
Wir wünschen euch allen einen guten Ausklang des Jahres!
NoBorder Passau

[1]Im Frühjahr hat sich die Gruppe von „Passauer Bündnis für die Rechte der Flüchtlinge“ in NoBorder umbenannt. Das Passauer Bündnis existiert seit Januar 2010. Informationen über die Arbeit der Gruppe findet sich weiterhin auf unserem Blog: www.passauerbuendnis.de.
[2] Spendenbescheinigungen können bei Bedarf ausgestellt werden; dafür bitte an fluechtlingsrechte-passau@gmx.de schreiben.
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Erzählcafé am 16.12 – Verschiedene Perspektiven in Deutschland

*** Dienstag 16.12. 19 Uhr im Vintys Shop – Große Klingergasse  13, Passau

Ist etwas anders? – Verschiedene Perspektiven in Deutschland

Alle Menschen sind gleich. Trotzdem werden wir unterschiedlich in der Gesellschaft wahrgenommen. Dieses Mal bietet das Erzählcafé die Möglichkeit sich mit Menschen auszutauschen, die Teil der deutschen
Gesellschaft sind, aber aufgrund ihrer zugeschriebenen Herkunft oft nicht als ein solcher gesehen werden.

Am Dienstag, den 16.12., veranstaltet die NoBorder Gruppe Passau gemeinsam mit dem Vintys Shop (ehemals „Aktion Hoffnung Secondhand Shop“) in der Großen Klingergasse ein Erzählcafé zu diesem Thema.

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Offener Brief an das Landratsamt Passau

Offener Brief an das Landratsamt Passau bezüglich der Situation des Flüchtlingslagers in Söldenau:

Sehr geehrter Herr Landrat Franz Mayer,

in der dezentralen privat betriebenen Unterkunft in Söldenau bei Ortenburg bestreiten Geflüchtete aus verschiedenen Herkunftsländern ihr momentanes Leben. Das Haus dient als dezentrale Unterbringung für Geflüchtete und wird privat betrieben. Das Haus war früher ein Wirtshaus; Bei unserem Besuch am 9. November 2014 wirkte es sehr heruntergekommen. In zwei Stockwerken waren hier 9 Familien untergebracht. Die Gemeinschaftsräume waren von schwarzem Schimmel besetzt und an den Wänden waren große Schimmelflecken. Die Wand war so feucht, dass sie bei Berührung abbröckelte. Die Wäsche konnte nicht trocknen. In beiden Stockwerken lag ein unerträglicher Gestank in der Luft, der durch den Schimmel hervorgerufen wurde. Eine dort lebende afghanische Frau leidet unter chronischem Asthma, weshalb ihr der Schimmel im Haus besonders zugesetzt hat. Sie wurde, nach den Schilderungen der HausbewohnerInnen, bereits mehrmals bewusstlos aufgefunden und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Heizungen funktionierten nur teilweise. Einige wurden auf voller Stufe nur lauwarm und andere funktionierten gar nicht, obwohl in diesem Lager kranke Menschen, kleine Kinder und sogar ein 13 Tage altes Neugeborenes leben.  Die Zimmertemperatur war weit unter Durchschnitt – die BewohnerInnen konnten sich nur mit Decken in den Räumen aufhalten. Durch die Feuchtigkeit des Gebäudes wird dies verstärkt.

Das Bad im unteren Stockwerk, das sich zwei Familien teilen müssen, war nicht gefliest und entspricht damit nicht den hygienischen Mindeststandards. Die Dusche war undicht. Der hintere Teil des Raumes war permanent mehrere zentimeterhoch unter Wasser gestanden, das nicht abfließen konnte und auch nicht durch aufwischen zu beseitigen war. Auch hier waren überall Schimmelflecken, die Heizungen im Badezimmer funktionierten gar nicht, sodass das Duschen bei kalten Temperaturen zur Qual wurde. Im zweiten Stockwerk teilten sich 7 Familien ein Bad und eine Dusche.

Außer den Zuständen im Haus, stellt auch die Lage der Unterbringung ein Problem dar. Söldenau ist als Ortsteil von Ortenburg für die BewohnerInnen sehr abgeschieden.Der kaum vorhandene Handyempfang und die seltenen Busverbindungen machen es für die BewohnerInnen unmöglich, der Isolation zu entfliehen.

Für die Familien ist die Situation dort gesundheitlich und sozial nicht vertretbar und unmenschlich. Für uns ist es unbegreiflich, wie sich solche unzumutbaren Zustände unter Ihrer Verantwortung zutragen können. Daher bitten wir Sie hierzu Stellung zu nehmen. Wir fordern Sie mit diesem offenen Brief auch auf, dieses Flüchtlingslager sofort zu schließen. Jeder Mensch hat das Recht auf eine menschenwürdige Unterbringung. Im Anhang finden Sie einige der Bilder anhand derer wir die Missstände dokumentiert haben. In Erwartung einer schnellen Reaktion, NoBorder Passau

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Das Badezimmer im unteren Stockwerk
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 Schwarzer Schimmel in den Gemeinschaftsräumen
LMP_8770
Das Wasser steht im Badezimmer im unteren Stockwerk und kann nicht abfließen. Der Boden ist nicht gefliest.
LMP_8777
Schwarzer Schimmel und offene Stromkabel in den Gemeinschaftsräumen im unteren Stockwerk.
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